Altenberg - BIWAK - Kuppe

Von Altenberg zur BIWAK - Kuppe

Gehzeit: ca. 4 Stunden

In der beliebten MDR Sendung „BIWAK" wurde eine Wanderung vorgestellt, die alle 8000-enter (dm) des Osterzgebirges berührt. Dabei wurde festgestellt, dass davon zwei Erhebungen noch keinen Namen hatten. Die Moderatoren dieser Sendung beschlossen, für einen noch nicht benannten Gipfel, einen Namen zu suchen. Nach einer Umfrage wurde aus über 400 Namensvorschlägen der Berg „BIWAK - Kuppe genannt.

Skizzierte Strecke Altenberg - BIWAK - Kuppe. Für eine Wanderung empfehlen wir detailliertes Kartenmaterial.

Das neueste Wanderziel im Osterzgebirge ist die, nach der gleichnamigen MDR -Fernsehsendung benannt, BIWAK - Kuppe. Sie liegt zwischen Altenberg, Zinnwald und Geising und bildet mit der Scharspitze einen gemeinsamen Bergrücken.

Sie starten am Liftparkplatz in Altenberg und laufen an der Sommerrodelbahn vorbei den Alten Zaunhäuser Weg in Richtung Zinnwald. An der Kreuzung mit dem Evasteig gehen Sie nach links.
Nach Überquerung des Quergrabens, einer der zahlreichen bergbaulich bedingten Kunstgräben, erreichen Sie die Transitstraße, überqueren diese und halten sich nach rechts an die Umgehungsstraße nach Zinnwald.
Nach ca. 300 m biegen Sie dann links in den anfangs asphaltierten K-Flügel ein.
Nach ca. 400 m biegt links und kurz danach rechts (Wegweiser!) ein Pfad zur Biwakkuppe ein. Die kleine Porphyrkuppe (828m) ist markiert und mit einem Gipfelbuch versehen.
Für den Rückweg müssen Sie zunächst denselben Weg zum K-Flügel zurückgehen und biegen dort links in Richtung Langegassenweg, der alten Verbindung von Altenberg nach Zinnwald, ab. Der Weg führt Sie nach rechts abwärts ins Tal des Heerwassers, an zwei ehemaligen eingebrochenen Stellen vorbei, direkt zum Besucherbergwerk Tiefer Bünaustollen. Dieses Bergwerk ist die größte erhaltene zu besichtigende Untertageanlage im Osterzgebirge. Eine Besichtigung sollten Sie in Ihren Zeitplan mit einschließen, da die wenigsten wissen was für riesige Weitungen und Gangsysteme sich unter dem kleinen Ort Zinnwald verbergen.
Wieder am Tageslicht angekommen folgt der Weg nach Altenberg dem Verlauf des Aschergrabens. Dieser Kunstgraben ist ein Beweis für die hohe Baukunst der Bauleute im Mittelalter, sein Gefalle liegt unter l %. Entlang des Weges befinden sich mit einem Grab eines sowjetischen Piloten, dem Goethedenkmal und der ersten Bobbahn im Osterzgebirge noch weitere interessante Orte.
Sie gehen den schmalen Weg bis der Graben nach rechts abbiegt. An der kleinen Informationstafel über den Aschergraben gehen Sie nach links, folgen der kleinen Straße bis zur B 170 und überqueren diese in Richtung „Waldschänke Altes Raupennest". Von der Waldschänke aus können Sie den Weg nach Altenberg selber wählen. Ob Sie den kürzeren aber steileren Weg nach rechts entlang der Freileitung oder den flacher abfallenden Weg nach links, am Skilift und der Sommerrodelbahn vorbei, nehmen ist Ihnen überlassen auf jeden Fall haben Sie bei beiden einen wunderschönen Blick über Altenberg.

Empfohlenes Kartenmaterial

„Osterzgebirge - Zwischen Dippoldiswalde und Teplice"    (l : 33000)  Karte Nr. N03
„Skiregion Osterzgebirge - Wintersportkarte"   (l : 33000)  Karte Nr. N26
Sachsen Kartographie Dresden

Informationen über:
Tourist-Info Büro Altenberg
Am Bahnhof 1, 01773 Altenberg
Tel.: 03 50 56 - 2 39 93 Fax: 03 50 56 - 2 39 94
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http://www.altenberg.de